Endreinigung 3

Der Bauleiter hatte uns empfohlen die Bauendreinigung nicht von einer Firma machen zu lassen, sondern selbst vorzunehmen, da wir dadurch auch eventuelle Mängel besser erkennen würden. Insgesamt waren wir drei bis fünf Leute und haben für die Reinigung ca. 2,5 Tage benötigt.

Viel Zeit nahmen die Fensterrahmen, Fenstergriffe und Fensterbänke in Anspruch, da diese von den Malern wohl nicht ausreichend abgeklebt wurden und es hier viele Spachtel- und Farbreste gab. Teilweise waren auch noch Klebereste von Klebestreifen oder aufgeklebten Baupläne an den Fenstern, die sich nur mühsam oder gar nicht entfernen ließen. Später haben wir von B&W noch ein spezielles Mittel zur Reinigung der Fensterrahmen bekommen. Man sollte hier auf Nummer sicher gehen und nicht selbst irgendwelche Reinigungsmittel kaufen, da dadurch der Rahmen beschädigt werden könnte. Beim Fensterputzen sind uns zudem noch Kratzer auf einer Fensterscheibe aufgefallen, was wir dann bei der Abnahme angeben konnten, so dass diese später noch ausgetauscht wurden.

Klebereste Fensterrahmen

Klebereste Fensterrahmen

Die Lüftungsgitter waren ebenfalls schlecht abgeklebt und wurden sehr früh bereits in der Rohbauphase vor dem Estrich eingebaut, so dass diese neben Farbresten auch einige Kratzer abbekommen hatten. Wie wir später erfahren haben, werden diese normalerweise erst sehr viel später eingesetzt und auch bis zum Ende mit einer Schutzfolie belassen.

Um den Grauschleier bzw. Zementschleier auf den Fliesen zu entfernern, hatte uns bereits der Fliesenleger empfohlen Zementschleierentferner zu verwenden. Wir haben diesen im Baumark gekauft. Zuerst werden die Fliesen mit klarem Wasser nass gemacht, dann der im richtigen Verhältnis verdünnte Zementschleierentferner mit einem Schrubber aufgetragen und nach einer kurzen Einwirkzeit wieder mit viel Wasser entfernt. Dies funktionierte relativ gut.

Die Metallabschlussschienen an den Fliesen erwiesen sich auch als hartnäckig bei der Reinigung, da diese teilweise erheblich verschmutzt waren und man hier besonders sorgfältig reinigen musste, um die angrenzende Tapete nicht zu verschmutzen. Da bei Restarbeiten aber immer noch einmal Flecken an die Tapeten kommen können, kommen die Maler auf jeden Fall noch einmal ins Haus und überpinseln eventuelle Verschmutzungen.

3 thoughts on “Endreinigung

  1. Antworten Sascha Strasser Jun 1, 2014 19:38

    Hi,

    was haben denn die Fensterbauer empfohlen? Fenosol S20?

    Hab irgendwie ein Dejavu 🙂

    Gruß

    Sascha

    • Antworten Gerrit Jun 1, 2014 21:05

      „Cosmofen 20“ von „weiss“, aber das hatten wir dann erst, nachdem wir die meisten Stellen mit dem Schwamm in stundenlanger Arbeit gereinigt hatten 😉 Das hätte uns wohl einige Zeit gespart. Also am besten erstmal für alle Flecken und Klebereste das entsprechende Mittel beim Hausanbieter anfragen. Wobei ich mich auch frag, warum nicht eigentlich der Verursacher für das Entfernen des Schmutzes verantwortlich ist. Aber dafür hat man wohl die Möglichkeit diese Reinigung gleich mit in den Vertrag schreiben zu lassen. Nur weiß man zu dem Zeitpunkt noch nicht, das so ein Punkt extra beauftragt werden muss und was einen überhaupt erwarten könnte 😉
      Das werd ich gleich mal mit in die Hausbau-Tipp-Liste mit aufnehmen…

  2. Antworten Sascha Strasser Jun 1, 2014 21:56

    Unser Fensterbauer hatte eine Dose Fenosol S5 dabei (stark anlösend). Damit hat der leichte Kratzer herauspoliert und gereinigt. Das habe ich mir dann angeschaut und die nicht anlösende Variante bestellt. Ist vergleichbar, da ja ebenfalls nicht anlösend und antistatisch.

    Zur Reinigung echt zu empfehlen. Hatte starke Klebereste von den Randdämmstreifen für Estrich und Estrich selbst an den Fenstern. Alles schön sauber.

Kommentar verfassen