LED Beleuchtung 17

EDIT (03.09.2014): Neue Details/Tipps zur Absicherung und AC vs. DC Leuchtmittel Steuerung gibt es in einem neuen Beitrag

EDIT (30.12.2013): Hab noch ein paar Details nach der Nachfrage von Markus hinzugefügt

Wir mussten nicht lange überlegen, als die Wahl der richtigen Beleuchtung anstand. Wir haben uns für LEDs entschieden und versuchen nun für möglichst alle Einsatzzwecke eine entsprechende (bezahlbare) Lösung mit LEDs zu finden. Zwar merkt man im Lampengeschäft noch nicht die große LED Invasion, dafür aber umso mehr im Internet und die damit zur Verfügung stehenden vielfältigen Möglichkeiten. Insbesondere die stromsparenden dimmbaren Lampen haben es uns angetan. Zusammen mit der Loxone DMX Steuerung bekommt man eine kostengünstige zentrale Licht-, Farb- und Dimmsteuerung speziell für LED Leuchtmittel.

Eingesetzte Leuchtmittel bzw. voll integrierte LED Lampen:

  • Deckenspots: Da wir zwei verschiedene Deckenspots einsetzen werden und diese unterschiedliche Lampen-Sockel haben (GU 5.3 und AR111), benötigen wir zwei unterschiedliche LED-Leuchten. Beide Modelle haben mit 10W Leistung genügend Reserven und werden wohl hauptsächlich im gedimmten Zustand betrieben werden.
    • Philips GU 5.3 10W, Warm-Weiß/2700K, 36°, Ersatz für 50W Halogen (MASTER LEDspotLV D 10-50W WW MR16 36D) Vorsicht: Dieses Modell hat einen kleinen Lüfter und sollte deshalb z.B. nicht im Schlafzimmer eingesetzt werden. Alternative (etwas dunkler): Neues 7W Modell ohne Lüfter (Philips MASTER LED 7-50W 2700K MR16 36D DIM)
    • Philips AR111 10W, Warm-Weiß/2700K, 40°, Ersatz für 50W Halogen (MASTER LEDspotLV AR111 D 10-50W WW 40D)
  • Deckenlampen
    • Solectric 24V Slim LED Panel (verschiedene Größen)
    • Heitronic LED Panel für Außenbereich
  • indirekte (Effekt) Beleuchtung
    • verschiedene 24V LED Stripes (von Loxone und ebork, Hersteller unbekannt)

Hier einmal die beiden Deckenspots in Aktion:

DeltaLight You Turn Deckenspot für AR111 Leuchtmittel

DeltaLight You Turn Deckenspot mit Philips AR111 Leuchtmittel

Die größeren Modelle (Bild s.o.) sollen in der Küche und im Wohnbereich eingesetzt werden. Diese können auch noch gedreht bzw. angewinkelt aufgestellt werden. Nur der Bereich nach dem Zwischenraum liegt in der Decke, der Rest Aufputz und damit sichtbar. Da dieses Modell deutlich teurer als die folgenden sind, werden wir diese nicht im ganzen Haus verbauen.

Die kleineren Spots (Bild s.u.) werden im Flur, Bad und Ankleide eingesetzt. Diese haben die Leuchte etwas nach hinten versetzt, so dass man die einzelnen LEDs nicht direkt sieht bzw. man auch nicht ganz so stark geblendet wird. Zudem liegen diese bis auf den schmalen Rand komplett in der Decke.

Beide Modelle benötigen eine Einbautiefe von 10cm.

Auf der DeltaLight Seite kann man sich einige Anwendungsbeispiele der Spots anzuschauen, um sich vorher ein Bild davon zu machen.

DeltaLight Deep Ringo S1 Deckenspot für GU 5.3 Leuchtmittel

DeltaLight Deep Ringo S1 Deckenspot mit Philips GU 5.3 Leuchtmittel

Ein günstiger Shop für DeltaLight oder allgemein Spots und Lampen ist übrigens www.dmlights.de . Ab einer gewissen Menge kann man auch nach einem individuellen Angebot fragen.

Für andere Einsatzzwecke haben wir noch nicht alle Lampen bestellt. Jedoch konnten wir uns z.B. bei Solectric (Endkundenshop: Alterrax.de) direkt vor Ort einmal die LED Deckenpanels in den verschiedenen Farbtönen (Kalt-, Neutral- & Warm-Weiß) und Größen anschauen. Für das Arbeitszimmer werden wir wahrscheinlich ein großes neutralweißes Panel einsetzen. Für das kleinere Badezimmer und WC jeweils ein kleines Panel in Neutral oder Warm-Weiß. Alle Panels sind mit den eingesetzten Dimmern sehr gut dimmbar. Zudem können sie über ein Magnet-Halterungssystem einfach installiert werden.

DMX (LED Steuerung und Dimmer)

Warum DMX? DMX kommt eigentlich aus dem Bühnenbereich aber es stellt eine günstige Alternative für konventionelle Dimmer oder Dimm-Aktoren dar, insbesondere im Niedervolt LED Bereich (12V / 24V). Bei konventionellen Dimmern muss man mit Preisen um 50-100 Euro pro Lampe bzw. Lichtkreis rechnen. Bei DMX kann man schon für 10 Euro pro Kanal einen LED Dimmaktor bekommen. Bei Loxone kommen nur initiale Einmalkosten für eine DMX Extension dazu (266 Euro).

Pro Farbe benötigt man einen freien DMX Kanal. D.h. für weiße Stripes oder einen Lichtkreis mit mehreren weißen Spots benötigt man einen Kanal zur Steuerung. Bei RGB sind es dann 3 Kanäle, damit man jede Farbe einzeln steuern kann. Mittlerweile gibt es auch RGBW Stripes, die zusätzlich noch Warmweiße LEDs haben und damit 4 Kanäle benötigen.

Übersicht der bei uns benötigten DMX Kanäle
Typ Anzahl DMX Kanäle
Gesamt 53 30
RGB LED Stripe 3 9
(Warm)-Weiß LED Stripe 3 3
LED Deckenspots 39 12 (Lichtkreise)
LED Treppenspots 4 2 (Lichtkreise)
LED Decken Panel/Lampe 4 4

Die somit 30 notwendigen DMX Kanäle werden wir mit folgenden zentral verbauten DMX Dimmern bereitstellen:

  • 3x DMX4ALL X9 (jeweils 9 Kanäle)
  • 2x Loxone DMX PWM Dimmer (jeweils 3 Kanäle)

Damit bleiben noch 3 Kanäle übrig für zukünftige Anwendungen.
Bei der Wahl der DMX PWM Dimmer muss man auch auf die maximal anschließbare Last achten. Bei den Loxone PWM Dimmern sind dies 50W (bei 24V) bzw. 2,1 A pro Kanal. Die DMX4ALL Dimmer können dagegen 240W (24V) und 10A Last pro Kanal steuern. Teilweise werden wir LED Lichtkreise mit bis zu 6 Leuchten steuern. Diese benötigen jedoch bei 100% Lichtleistung zusammen bis zu 6A und damit zuviel für den Loxone DMX Dimmer. Einzige Möglichkeit wäre dort die Lampen auf mehrere Kanäle bzw. Lichtkreise zu verteilen. Aber dadurch steigt die Anzahl der benötigten Kanäle und damit die Kosten.
Normalerweise sollten die DMX Dimmer und damit auch die Netzteile in der Nähe der Leuchtmittel installiert werden. Wir haben uns jedoch dafür entschieden die Dimmer und Netzteile zentral im Schaltschrank zu verbauen. Dies macht einen eventuell mal notwendigen Austausch deutlich einfacher und man kann schnell mal etwas an der Verkabelung ändern/prüfen. Jedoch muss man bei längeren Strecken zwischen Leuchtmittel und PWM Dimmer (> 10m) mit EMV Belastung durch die PWM Dimmung rechnen. Bisher sind mir aber keine Fälle bei der eingesetzten Hardware bekannt.

Sobald alles fertig installiert ist, werden wir nochmal über das Endergebnis berichten.

17 thoughts on “LED Beleuchtung

  1. Antworten Markus Dez 30, 2013 16:25

    Hallo,

    kannst du ein bisschen näher erklären, was es mit DeltaLight You Turn Deckenspot und DeltaLight Deep Ringo S1 Deckenspot auf sich hat? Warum / wofür das Eine bzw. das Andere? Und warum die beiden unterschiedlichen Philipps Leuchtmittel?

    Auch würde mich das mit den DMX Kanälen näher interessieren. Was ist ein DMX Kanal, wofür braucht man das? Wie berechnet sich das?

    • Antworten Gerrit Dez 30, 2013 17:57

      Hallo Markus,

      ich hab entsprechend deiner berechtigten Nachfragen den Beitrag noch um ein paar Infos ergänzt.
      Nur kurz zu deinen Nachfragen:
      Die Spots haben ein unterschiedliches Aussehen / Größe und unterschiedliche Vor- und Nachteile. Für uns gefielen die großen im Wohnbereich am besten. Die kleineren sind eher unscheinbar bzw. tragen nicht so groß auf und haben die Leuchte nach hinten versetzt (was ich häufig vermisse)
      Zudem spielte auch noch der Preis eine Rolle, da die größeren ca. 5x so teuer waren.

      DMX Kanäle kann man auch mit Ausgängen bei einem KNX oder Loxone Aktor vergleichen. Man benötigt pro Farbe die man steuern will einen Kanal (Weiß = 1, RGB = 3). Entsprechend gibt es jetzt DMX Dimmer mit einer unterschiedlichen Anzahl von Kanälen. Man kann dort jeden Kanal einzeln steuern. Wenn man mehrere Lampen zusammenschaltet (bzw. nicht einzeln steuern muss/will) kann man sich so durch einen Lampenkreis ein paar Kanäle einsparen.

      Gruß, Gerrit

  2. Antworten Florian H Feb 20, 2014 09:03

    Hallo, schöne Auflistung! Ich bin auch gerade unseren Hausbau am planen. Unter anderem möchte ich auch die HEITRONIC LED PAnels im Außenbereich verwenden. Wie haben Sie diese eingebaut und können diese auch gedimmt werden? Die Panels werden ja normalerweise mit 230V angesteuert und sind nur per Phasenanschnittssteuerung dimmber…

    • Antworten Gerrit Feb 21, 2014 09:26

      Hallo Florian,

      wenn du noch etwas warten kannst sag ich dir bzgl. des Dimmverhaltens am WE Bescheid und probiere es aus. Wegen dem Einbau sind wir selbst noch in der Klärung, da diese ja für abgehängte Decken gedacht sind. Die tatsächliche Lösung beim Einbau werd ich wohl erst Mitte Ende März präsentieren können, da wir erst dann mit den Außenlampen beginnen werden.

    • Antworten Gerrit Feb 22, 2014 06:56

      Habe das Heitronic LED Panel 16W IP44 warmweiß, welches ja eigentlich als nicht dimmbar ausgezeichnet ist. Habe jetzt einfach den Stecker für das mitgelieferte Netzteil entfernt und das Panel direkt an unsere zentrale 24V Versorgung und einen PWM Dimmer angeschlossen. Das Ergebnis hat mich dann tatsächlich überrascht, da viele LED Leuchtmittel ja wegen interner Bauteile das Dimmverhalten stark beeinflussen, in diesem Fall aber eine gleichmäßige Dimmung von ca. 30-100% möglich ist. Wahrscheinlich wird man aber nicht alle LED Panel von Heitronic direkt vergleichen können. Wenn du die Panels an 230V betreiben willst, sind wahrscheinlich die Angaben von Heitronic zum Dimmverhalten ausschlaggebend.

  3. Antworten Holger Okt 21, 2014 10:58

    Hallo,

    ich plane gerade die Elektrik für unser haus mit Loxone. Spannenderweise habt ihr scheinbar die selben LED-Panels eingebaut, die ich gerade im Auge habe. Wie seid ihr denn mit den Solectric Panels zufrieden? Wo genau setzt ihr die ein (ich würde sie gerne im Flur einsetzen)?

    LG HoLger

    • Antworten Gerrit Okt 21, 2014 18:49

      Hallo Holger,

      also wir sind von Solectric voll überzeugt. Haben insgesamt 4 Panels verbaut jeweils die 24V Slim-Variante: 2x 30×30 für WC und kleines Bad, 1x 30×60 für Arbeitszimmer ca. 10m2, 1x 60×60 für 15m2 Zimmer. Alle jeweils neutralweiß. Hier hatten wir zunächst geschwankt zwischen Neutral und warm-weiß. Aber durch die Live-Präsentation bei denen war es dann doch eindeutig neutralweiß, was den Raum einfach hell weiß erleuchtet. Man sollte es sich wenn möglich also vorher anschauen. Warm-Weiß geht doch etwas zu sehr ins gelbe. Uns hat auch insbesondere die Helligkeit überzeugt. Da wir alle dimmbar über DMX angeschlossen haben, stellen wir diese selten auf 100%, da kleinere Stufen ausreichend sind. Mit der Magnethalterung lassen sich diese auch knapp unter die Decke verbauen und fallen kaum auf. Zwar gibt es mittlerweile auch günstigere bei ebay o.ä., aber dort stehen selten so hohe Lumen-Werte. Bei LED-Stripes haben Sie auch einiges zu bieten. Wir haben hier einen 6m langen für eine Spiegelbeleuchtung verbaut, welche zusammen mit den Alu-Profilen ebenfalls von solectric echt super sind. Hier auch einfach nachfragen, da sie die 9,6W/m mit 120LEDs/m in 24V zunächst nicht direkt im Shop hatten.
      Ich hatte sowieso vor mal einen Beitrag drüber zu schreiben, vielleicht klappts am WE 😉

      • Antworten Holger Okt 22, 2014 10:36

        Danke für die ausführliche Antwort. Ich fand bei den bislang getesteten Panles auch die Normalweiß-Version besseer als das zu gelbe warmweiß. Werde dann wohl auch auf Solectric gehen…

  4. Antworten Artur Okt 27, 2014 09:54

    Hallo Gerrit,

    du schreibst, dass du auch Lichtkreise mit mehreren LED Spots / Panels über nur einen DMX Kanal ansteuerst. Wie genau hast du dann die Spots verkabelt? Wir wollen auch auf Loxone setzen und möchten im ganzen Haus 24V Led-Panels als Grundbeleuchtung zu verbauen und grübeln gerade darüber wie wir das am besten anstellen.

    • Antworten Gerrit Okt 27, 2014 10:53

      Da muss man nichts besonderes beachten, also einfach parallel / hintereinander mit einem Kabel von der Verteilung zu Spot 1, dann zu Spot 2 etc.

  5. Antworten Roman Sep 29, 2015 14:50

    Hallo Gerrit

    Ich würde gerne mehr über den DMX4ALL X9 Treiber erfahren.
    Ich will den auch mit Loxone einsetzen.
    Kannst du den X9 weiterempfehlen oder soll ich lieber nach alternativen weitersuchen.
    mfg

    • Antworten Gerrit Sep 29, 2015 16:42

      Also ich bin zufrieden und hatte noch keine Probleme. Beim Anschluss muss man eben nur drauf achten, dass ein Kurzschluss nicht abgesichert ist. Beim Dimmen sieht man je nach Lampe einen minimalen „Treppeneffekt“. Aber das kommt auch aufs Leuchtmittel an, da dort ja auch nochmal Elektronik verbaut ist. D.h. bei manchen sieht man es gar nicht, bei anderen eben schon. Irgendwann wollt ich das Mal mit einem Eldoled oder der DMX4ALL X9 HR Variante vergleichen, aber gab bisher keinen Anlass. D.h. wenn es die Möglichkeit gibt alle drei Geräte zu vergleichen und man die Geräte notfalls zurückgeben kann, würd ich das wahrscheinlich vorziehen, aber einfach nur, weil das nicht Geräte wie ein Handy sind, die man alle 2-3 Jahre austauscht.

  6. Antworten Andreas Feb 20, 2016 16:12

    Hallo Gerrit,

    schön und informativen Blog hast du.
    Hast du für die LED-Beleuchtungen Koppelrelais eingesetzt? Habe gehört das die LED`s hohe Einschaltströme haben.

    Gruß
    Andreas

    • Antworten Gerrit Feb 20, 2016 23:38

      Hallo Andreas,
      bei den hier vorgestellten ging es erstmal nur um die Niedervolt 12V/24V Lampen, die alle per DMX PWM Dimmer geschalten werden. D.h. dort wird kein Koppelrelais benötigt. Die wenigen 230V Lampen sind alle an KNX Aktoren mit 16A Relais verbunden (Im Gegensatz zum Loxone Miniserver und Extension, die nur 5A Relais verbaut haben, Relay Extension hätte dagegen auch 16A Relais). Bis auf einen Fall sind dies nur 1-2 LEDs pro Relais. In einem Fall der Außenbeleuchtung sind es aber vier. Da könnte ich wahrscheinlich tatsächlich mal drüber nachdenken. Bisher gab es dort aber noch keine Probleme. Als Alternative für ein Koppelrelais sind auch Einschaltstrombegrenzer denkbar (z.B. ESB1 von ELV).

  7. Antworten Andy Jan 28, 2017 12:48

    Tolle Infos zu den Leuchtmitteln, die mir bei meiner Planung weiterhelfen werden.

    Ich würde gerne zwei Themen kurz technisch etwas hinterleuchten – sind für mich zumindest wichtige Themen.

    1. EMV
    Bei der EMV-Betrachtung des PWM-Dimmens sollte man weniger die Störanfälligkeit der Dimmer-Elektronik betrachten sondern eher die Störaussendung.
    Die PWM-Dimmung besteht aus Rechnecksignalen im Frequenzbereich von ca. 100 Hz. Somit eigentlich gar nicht so hochfrequent sollte man meinen und eine Abstrahlung erfolgt theoretisch erst bei ca 750 Meter Leitungslänge (Antenne).
    Da aber ein Rechtecksignal eine Summe aus vielen Einzelfrequenzen (ungerade Vielfache der Grundfrequenz) sind können höhere Anteile des Dimm-Signals bei Leitungslängen von 30 Metern schon abstrahlen. Daher ist ein geschirmtes Kabel zu den zu dimmenden LED-Leuchten doch ratsam, um seine umliegenden Geräte und auch sich selbst nicht unnötig solchem Signalmüll auszusetzen.

    2. DMX mit Loxone
    Die Möglichkeit über die DMX-Extension von Loxone DMX-Dimmer zu betreiben ist echt eine feine Sache. Es gibt, wie ich gelesen habe, eine kleine Einschränkung hierbei:
    DMX-Dimmung erfolgt im Wertebereich von 0 – 255
    Loxone arbeitet bei Dimmung mit Werten von 0 – 100 (oder 1 – 100) – bin ich mir nicht ganz sicher, spielt aber auch keine Rolle.
    Somit kann Loxone nicht alle DMX-Werte ansprechen (256/100 = 2,56). Erhöht man bei Loxone also die Helligkeit um 1, dann wird bei DMX 2 oder 3 Stufen erhöht. Somit hat man nicht die volle feine Stufung, die mit DMX möglich wäre. Auch daher kann der im Text oben erwähnte „Treppenstufeneffekt“ kommen.

    • Antworten Gerrit Jan 29, 2017 13:19

      Hallo Andy, bei der EMV Belastung meinte auch ich die Störaussendung. Laut meiner Recherche gab es noch niemanden, der in einem Test wissenschaftlich nachgewiesen hat, dass hier Grenzwerte überschritten werden. Im KNX Forum hatte schonmal jemand mit entsprechendem Hintergrund und Messgeräten keine Belastung feststellen können, die z.B. höher als andere Geräte (WLAN, Mobilfunk, …) in entsprechender Entfernung waren. Dem gegenüber stehen aber auch Probleme bei der Verkabelung mit geschirmten Leitungen (sind deutlich steifer). D.h. es kann nicht schaden geschirmte Leitungen zu verwenden, aber ich denke auch, dass man bei einem Gespräch mit einem Fachmann sich hier einfach die nötige Sicherheit holen sollte (Unser Elektriker hatte es damals auch aufgrund unserer Kabellängen verneint).
      Bezüglich der verfügbaren Dimmstufen der Loxone DMX Extension gibt es eventuell einen weit verbreiteten Hoax. Zwar scheint es so, als ob nur absolute Prozentwerte angenommen werden, meine Tests haben aber ergeben, dass alle 255 Werte angesprungen werden können. Lösung ist hier Dezimalwerte als Schrittgröße zu setzen (0,392)

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